Das Buch

Freuden, Leid und Liebe

Das erste Auto mit 14 Jahren für 550 Schilling. Manfred richtet es mit seinem Vater wieder her und verkauft es gewinnbringend. Die erste Karriere als Koch. Und der Geschmack des Geldes. Er baut sich eine florierende Agentur für Begleitservice auf. Der unaufhaltsame Aufstieg eines jungen Mannes aus kleinbürgerlichen Verhältnissen. Doch was nach einer Erfolgsspur aussieht, wird schnell zu einer Achterbahnfahrt.
Manfred Pölls „Freuden, Leid und Liebe“ ist eine Geschichte aus dem wahren Leben und über die Ware Leben – ohne Beschönigungen und moralinsaure Moral. Erfrischend ist, dass der Autor sich nicht – wie es manche offenbar als kleine Reminiszenz an den Publikumsgeschmack für nötig halten – in schlüpfrigen Details verliert. Der Zuhälterei und der Steuerhinterziehung angeklagt, ist Pölls Protagonist am Ende ein desillusionierter Mann. Pölls Buch ist leidenschaftlich und wahrhaft. Eine Hommage an die Liebe und eine Abhandlung über die Sonnenfinsternis, die ans Herz rührt.